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17:51h, Sonntag 08.02.2009
Osnabrücker Zoo peilt nächstes Großprojekt an

Makatanda ab 2010 neues Highlight im Zoo


Osnabrück. Während die Arbeiten am Unterirdischen Zoo, der bereits am 25. März eröffnet wird, in die letzte Phase gehen, laufen die Vorbereitungen für die nächsten Großprojekte des Osnabrücker Zoo bereits mit Hochtouren an. Die europaweiten Ausschreibungen für die mit 10 Millionen Euro bislang teuerste Zoo-Anlage "Takamanda" gehen nun ebenfalls in das entscheidende Stadium. Ministerpräsident Christian Wulff, der sich persönlich für die Förderung "Takamandas" aus Mitteln der EU und des Landes in Höhe von 5 Millionen Euro eingesetzt hatte, hat seinen Besuch am 6. Mai in Osnabrück zur Grundsteinlegung  angekündigt. Die Eröffnung Takamandas ist bereits  für Mai 2010 geplant. In "Takamanda" werden verschiedene afrikanische Tierarten wie Schimpansen, Paviane, Mangaben, Warzenschweine und Hyänen in gitterlosen, naturnahen und weitläufigen Gehegen präsentiert. Takamanda vergrößert den Zoo um fast ein Drittel seiner aktuellen Fläche.
Besonderer Höhepunkt in "Takamanda" ist das afrikanische Dorf "Makatanda", das vom Schöpfer des Kinderlandes, Jürgen Bergmann, gestaltet wird. Aufgrund der kreativen Einzigartigkeit durfte "Makatanda" aus dem Ausschreibungsverfahren heraus genommen und direkt Jürgen Bergmann übertragen werden.  Am 29. März stellte Bergmann im Zoo seinen überarbeiteten Entwurf vor. Ein Dämonenpfad mit mysteriösen Wassergeistern schützt die Dorfgemeinschaft Makatandas vor den wilden Tieren. Im Zentrum des afrikanischen Kraals dominiert ein großes, afrikanisch gestaltetes Baumhausdorf, in dem die Kinder durch oberirdische Röhren- und Gangsysteme zwischen den einzelnen Hütten wechseln können. Ein zwischen den Hütten in fast 6 Meter Höhe gespanntes Höhentrampolin sorgt für ganz besonderen Spielspaß. Genau wie ausrangierte Geländewagen, ein Ölfasslabyrinth, und eine große Bongoschaukel.
Was wäre ein afrikanisches Dorf ohne Haustiere? Ziegen, Hühner und Esel gehören einfach dazu und bilden mit den Besuchern eine perfekte Dorfgemeinschaft. Ein mit vielen afrikanischen Stilelementen verziertes Baumhausrestaurant rundet den Entwurf von Jürgen Bergmann ebenso ab, wie abenteuerliche, afrikanische Toiletten.    



janin.reineke

Der Beitrag wurde am Sonntag, dem 08. Februar 2009 um 17:51 Uhr veröffentlicht und wurde unter Lokales, Startseite abgelegt.


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